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Inklusive Survey Sprache: Echter Mehrwert oder nur gutes Gewissen?
 

Fragebögen sind das zentrale Werkzeug der Markt- und Sozialforschung. Aber manchmal sprechen sie eine Sprache, die eher an akademische Fachtexte als an Alltagssprache erinnert. Gleichzeitig wächst in der Branche der Anspruch, Studien inklusiver zu gestalten und mehr diverse Stimmen einzubeziehen: Menschen mit unterschiedlichen Herkünften, Bildungswegen, Sprachkompetenzen und Lebensrealitäten sollen sich gleichermaßen mit der Fragebogensprache identifizieren können. 

Wie wichtig das Thema Sprache in der Marktforschungsbranche ist – und gleichzeitig, wie zurückhaltend es bislang behandelt wird – wurde bereits auf der succeet 2025 in Wiesbaden deutlich: Im Rahmen der Paneldiskussion „Inklusion in der Marktforschung – warum ist das so schwer?“ wurde unter anderem intensiv darüber diskutiert, welche Rolle Sprache für Zugang, Beteiligung und Ergebnisqualität von Studien spielt. Dabei zeigte sich auch, dass es bislang nur wenige Beiträge und fachliche Ansätze zu diesem Thema gibt. Die Diskussion hat uns bei ÌÇÐÄÆÆ½â°æ+ den Impuls gegeben, empirisch zu untersuchen, wie groß der Effekt vereinfachter Sprache in der Praxis tatsächlich ist.

Mit Hilfe eines experimentellen Designs im Rahmen einer Online-Umfrage im Make Opinion Panel untersuchten wir, ob vereinfachte Fragebogensprache die Survey Experience verbessert – ohne die inhaltlichen Ergebnisse spürbar zu verändern. Dafür haben wir Fragebatterien aus etablierten Studien wie ALLBUS, Eurobarometer und ähnlichen sozialwissenschaftlichen Erhebungen vereinfacht – unter anderem mithilfe einer KI-basierten Prompt-Lösung – und die vereinfachte Version anschließend mit der Originalfassung verglichen. Das Ergebnis: Das Antwortverhalten bleibt erstaunlich stabil, aber bestimmte Gruppen empfinden die vereinfachte Sprachversion als zugänglicher, und die Interviewdauer sinkt.

Warum das Thema Sprache in der Marktforschung zentral ist

Noch immer werden viele Fragebögen stark aus der Innenperspektive gedacht: Auftraggebende bringen komplexe Konzepte aus Produktentwicklung, Strategie oder Marketing ein, Akademiker:innen oder Forschende übersetzen sie in methodisch saubere, aber oft abstrakte Fragen, Skalen oder Item-Batterien. Wer sich durch komplizierte Matrizen oder lange Fragen mit vielen Nebensätzen und Fachbegriffen kämpfen muss, braucht mehr Konzentration und Zeit. Das kann dazu führen, dass Antworten weniger sorgfältig gegeben werden oder Befragte gedanklich aussteigen. Denn je komplexer die Formulierungen, desto höher die kognitive Belastung – und desto größer das Risiko, dass bestimmte Gruppen gar nicht erst teilnehmen, häufiger abbrechen oder Fragen eher überfliegen als wirklich gründlich beantworten. Ein echtes Problem für die Datenqualität in der Marktforschung! Es geht also nicht nur um Inklusion und Teilhabe im engeren Sinn, sondern auch um Qualität und Effizienz: Wer sprachlich außen vor bleibt, taucht in den Ergebnissen seltener auf, und unnötig komplizierte Fragebögen machen Interviews länger und anstrengender als nötig, und damit Forschung auch teurer. 

So viel zur Theorie – aber macht vereinfachte Sprache in der Praxis wirklich einen großen Unterschied? Genau das wollten wir mit unserer Untersuchung prüfen: Wie stark verändern sich Survey Experience und Antwortverhalten tatsächlich, wenn wir die Sprache systematisch vereinfachen? Oder bleiben die Effekte am Ende kleiner, als viele vielleicht erwarten würden?

ÌÇÐÄÆÆ½â°æ+ Studie: Unser Vorgehen in zwei Schritten

Wir sind dabei in zwei Schritten vorgegangen: Zunächst haben wir bestehende Fragen aus etablierten sozialwissenschaftlichen Studien mithilfe eines KI‑Prompts systematisch sprachlich vereinfacht. Anschließend haben wir die ursprüngliche und die vereinfachte Version in einem A/B‑Test ins Feld geschickt, um zu prüfen, wie sich Survey Experience, Feldkennzahlen und Antwortverhalten unterscheiden.

  • Um zu prüfen, wie sich sprachliche Vereinfachung auf das Verständnis, die Wahrnehmung und das Antwortverhalten von Befragten auswirkt, haben wir einen KI‑gestützten Prompt entwickelt, der bestehende Fragebögen automatisch sprachlich optimiert. Der Prompt macht Vorschläge, wie Frageformulierungen angepasst werden können, um sie leichter verständlich zu machen – ohne die inhaltliche Aussage oder Messlogik zu verändern.

    Der Prompt orientiert sich an den Prinzipien der Einfachen Sprache (u. a. Empfehlungen von Aktion Mensch und Netzwerk Leichte Sprache) und zielt auf ein Sprachniveau um B1/B2. Grundlage sind drei zentrale Optimierungsrichtungen:

    • Verdichtung: Fragen und Antwortoptionen werden gekürzt, überflüssige Satzteile gestrichen und lange Nebensätze reduziert.
    • Vereinfachung: Satzbau und Grammatik werden geglättet, um verschachtelte Konstruktionen und Mehrdeutigkeiten aufzulösen. Dadurch entsteht ein klarer, linearer Lesefluss, der den Befragungsprozess kognitiv entlastet.
    • Verankerung in Alltagssprache: Fach- und Akademikerausdrücke werden durch allgemein verständliche Begriffe ersetzt. Ziel ist ein Wortschatz, der sich an der Alltagssprache orientiert und auch für Personen mit geringerer Sprachsicherheit intuitiv zugänglich ist.

    So entstehen zwei inhaltlich identische, aber sprachlich unterschiedlich anspruchsvolle Fragebogenversionen: die Originalfassung und eine KI‑vereinfachte Variante, die näher an der tatsächlichen alltäglichen Sprachpraxis der Befragten liegt. Der entwickelte Prompt ist über das Formular kostenlos verfügbar, sodass auch externe Teams ihre Fragebögen damit sprachlich an ihre Bedürfnisse anpassen können.

  • Im zweiten Schritt testeten wir, wie sich die sprachliche Vereinfachung in der Praxis auswirkt. Die Befragung setzten wir gemeinsam mit unserem Online‑Panel‑Partner Make Opinion um, der die Rekrutierung und Datenerhebung übernahm. Grundlage war ein klassischer A/B‑Test, bei dem die Ergebnisse zweier inhaltlich identischer, aber sprachlich unterschiedlich anspruchsvoller Fragebögen in zwei strukturgleichen Gruppen miteinander verglichen wurden. Dieses Design erlaubt, Unterschiede im Antwortverhalten oder in der Wahrnehmung direkt auf die Sprache zurückzuführen â€“ nicht auf Themen oder Stichprobenzusammensetzung.

    Insgesamt nahmen n = 2.000 Personen ab 18 Jahren in Deutschland teil. Eine Hälfte beantwortete die Originalversion des Fragebogens, die andere Hälfte die KI‑optimierte Fassung. Beide Teilstichproben wurden nach Alter, Geschlecht, Bundesland und Bildung quotiert; zusätzlich wurden Hinweise auf Lernschwierigkeiten, Deutschkenntnisse und Migrationshintergrund erfasst, um gezielt Effekte bei Gruppen mit potenziellen Sprachhürden untersuchen zu können.

    Die Befragung umfasste etwa 30 Fragen, die aus etablierten sozialwissenschaftlichen Studien wie dem Eurobarometer und dem ALLBUS abgeleitet und zu einem gemeinsamen Fragebogen kombiniert wurden. Sie decken mehrere allgemeingültige und aktuelle Themenblöcke ab – von Einstellungen zu Künstlicher Intelligenz, Klimawandel, Gesundheit und gesellschaftlichen Werten über Geschlechterrollen und Politik bis hin zu einem speziellen Block zur Survey Experience. Letzterer beleuchtete, wie verständlich, klar und gegebenenfalls anstrengend der Fragebogen jeweils wahrgenommen wurde – also genau jene Dimensionen, die für gelingende Inklusion und valide Datenerhebung mit hoher Datenqualität entscheidend sind.

Ergebnisse: Vier zentrale Befundlinien

  • Die Analyse: Auf Gesamtebene unterscheiden sich die Bewertungen der Survey Experience zwischen Original- und vereinfachter Version nur gering. Items wie „Mir hat die Umfrage insgesamt gut gefallen“, „Die Umfrage war leicht zu verstehen“, „Die Umfrage war interessant“ und „Die Länge war passend“ liegen jeweils nur wenige Prozentpunkte auseinander, keine Differenz ist signifikant [1]. Deutlich wird der Effekt jedoch dort, wo es explizit um Frageformulierungen geht: Aussagen wie „Die Fragen waren kurz und klar formuliert“ bzw. „Ich musste einige Fragen zweimal lesen, um sie zu verstehen“ fallen in der vereinfachten Version signifikant positiver aus.

    Besonders deutlich werden diese Unterschiede bei Gruppen mit potenziellen Sprachhürden. Unter den Personen, die nicht in Deutschland geboren wurden, stimmen in der vereinfachten Version 89 % der Aussage „Die Fragen waren kurz und klar formuliert“ zu. In der Originalfassung sind es nur 82 %. Parallel sinkt der Anteil derjenigen, die angeben einige Fragen zweimal lesen zu müssen um 11 Prozentpunkte. Ein ähnliches Muster ergibt sich bei Menschen mit Lernschwierigkeiten: In der vereinfachten Version steigt die Zustimmung zu der Aussage „Die Fragen waren kurz und klar formuliert“ um 9 Prozentpunkte, während der Bedarf zum Doppel‑Lesen um rund 5 Prozentpunkte zurückging. Im niedrigsten Bildungscluster zeigen sich ähnliche, wenn auch kleinere Verschiebungen im mittleren einstelligen Prozentbereich.

    Die Schlussfolgerung: Die KI‑Vereinfachung verändert die übergeordnete Survey Experience nicht signifikant, verbessert aber spürbar die wahrgenommene sprachliche Verständlichkeit – vor allem für vulnerable Gruppen. Für die Praxis bedeutet das: Sprachoptimierung eignet sich als gezielter Hebel, um Fragebögen zugänglicher zu gestalten und insbesondere Menschen mit höheren Sprachhürden besser einzubeziehen – ohne dabei die Survey Experience für andere Zielgruppen zu beeinträchtigen.

     


    [1] Bei einem Signifikanzniveau von 5%.

  • Die Analyse: Blickt man auf die harten Feldkennzahlen, zeigt sich ein Bild ohne große Ausschläge. Bei Drop‑out‑Rates und Bad‑Quality‑Anteilen bleibt die sprachliche Vereinfachung unspektakulär: Beide Versionen liegen mit etwa 9 % Abbrüchen und etwa 10 % Qualitätsausschuss praktisch gleichauf, keine Variante schneidet sichtbar besser oder schlechter ab. Doch auch wenn die Vereinfachung nicht das leistet, was man erwarten würde und weder Abbrüche noch Bad‑Quality‑Anteile reduziert, setzt sie an einer anderen Stelle an – der Interviewlänge: Die vereinfachte Version lässt sich merklich schneller bearbeiten. Statt rund 11:30 Minuten im Median bei der Originalfassung benötigen Befragte bei der vereinfachten Version etwa 10:17 Minuten, also rund 10 % weniger Zeit. Kürzere, klarer strukturierte Sätze scheinen hier den Flow zu erhöhen und der Fragebogen geht den Befragten leichter von der Hand.

    Die Schlussfolgerung: Auf der Feldebene erweist sich die sprachliche Vereinfachung als Effizienzgewinn ohne spürbare Nebenwirkungen. Für die Praxis heißt das: Verständlichere Fragebögen können helfen, Kosten zu senken und gleichzeitig die Belastung für Panel und Teilnehmende zu reduzieren – ein Argument, das jenseits von Inklusion und User Experience vor allem betriebswirtschaftlich überzeugt.

  • Die Analyse: Die Auswertung zeigt ein bemerkenswert stabiles Antwortverhalten, obwohl sich die Sprache sichtbar verändert. Angesichts der zugrunde liegenden, wissenschaftlich erprobten Basisfragebögen (z. B. ALLBUS, Eurobarometer) ist das nicht verwunderlich und bestätigt, dass die Messlogik intakt bleibt. Nur rund 14 % der geprüften Antwortoptionen unterscheiden sich signifikant zwischen Original‑ und vereinfachter Version. Die beobachteten Abweichungen bleiben klein und verlaufen ohne erkennbar einheitliche Richtung. Befürchtungen, dass komplexere Sprache dazu führt, dass Menschen häufiger „weiß nicht“ wählen oder vorsichtshalber in die Skalenmitte ausweichen, weil sie unsicher sind, finden in den Daten keine Unterstützung. Umgekehrt zeigt sich auch keine durchgängige Tendenz, in der vereinfachten Version extremere Antworten zu geben, nur weil die Fragen leichter verständlich sind.

    Die Schlussfolgerung: Für die Marktforschung ist das eine starke Botschaft. Sprachvereinfachung rüttelt nicht an den inhaltlichen Ergebnissen, sondern verbessert vor allem, wie gut Fragen für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich sind. Die gemessenen Einstellungen bleiben in ihren Grundmustern stabil – der Fragebogen wird leichter zugänglich, ohne das Antwortprofil grundlegend zu verschieben. Das eröffnet die Möglichkeit, Fragebögen sprachlich zu entschlacken und inklusiver zu gestalten, ohne grundlegende Veränderungen im Antwortmuster befürchten zu müssen.

  • Die Analyse: Dort, wo die Vereinfachung nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich oder emotional ansetzt, werden Effekte deutlich sichtbarer. Fragen, die in einer Version stärker dramatisieren oder positiv framen, verschieben das Antwortverhalten spürbar – vor allem dort, wo einzelne Begriffe emotionale Bilder auslösen. So finden zum Beispiel 40 % der Befragten das Verhalten â€žEin Arzt gibt einem unheilbar kranken Patienten auf dessen Verlangen hin ein tödliches Gift“ (originale Version) sehr oder eher schlimm, während nur 34 % das Verhalten â€žEin Arzt gibt einem sehr kranken Patienten auf dessen Wunsch hin ein Mittel zum Sterben“ (vereinfachte Version) als sehr oder eher schlimm bewerten. Der Begriff â€žtödliches Gift“ ruft deutlich stärkere Abwehrreaktionen hervor als das weichere â€žMittel zum Sterben“. Ã„hnlich zeigt sich der Effekt bei globalen Problemlagen: 29 % der Befragten sehen â€žKriege“ (vereinfachte Version) als größtes Problem der Welt, aber nur 18 % nennen â€žbewaffnete Konflikte“ (originale Version) â€“ ein Hinweis darauf, wie stark emotional aufgeladene Wörter andere Assoziationen und Bewertungen anstoßen können.

    Die Schlussfolgerung: Für die Marktforschung ist das ein wichtiger Warnhinweis. Selbst kleine Anpassungen im Wording können Bedeutungsnuancen verschieben und so andere Ergebnisse hervorrufen – ganz unabhängig davon, ob es sich um eine vereinfachte oder eine ursprüngliche Version handelt. Wer Fragebögen entwickelt, trägt daher die Verantwortung, Formulierungen möglichst neutral und emotionsarm zu halten und Vereinfachung nicht mit Dramatisierung oder weichzeichnenden Euphemismen zu verwechseln.

Implikationen: Sensibilisieren, automatisieren – und kritisch bleiben

  • Sprachqualität darf nicht erst in der letzten Feinschliff‑Runde Thema werden. Wer bereits im ersten Entwurf konsequent in Einfacher Sprache denkt – kurze Sätze, klare Begriffe, möglichst wenig Fachjargon –, reduziert kognitive Belastung und senkt die Eintrittshürden für Menschen mit geringerer Sprachkompetenz. Leitfragen wie „Versteht das jemand mit B1‑Sprachniveau?“ oder „Brauche ich diesen Fachbegriff wirklich?“ sollten von Beginn an Teil der Konzeption im Marktforschungsprozess sein.

  • Ein gut aufgesetzter Prompt ist kein Ersatz für menschliche Redaktion, aber ein starkes Hilfsmittel. Er kann Fragebögen schnell „durchkämmen“, alternative Formulierungen vorschlagen und Inkonsistenzen sichtbar machen. Gerade in Projekten mit knappen Timelines hilft es, Original‑ und KI‑Version nebeneinander zu sehen und gezielt und bewusst zu entscheiden, welche Vereinfachungen übernommen werden. So wird Sprachoptimierung vom Ausnahmeprojekt zur Routine – ohne zusätzliche Ressourcenexplosion.

  • KI erkennt politische oder kulturelle Fallstricke nur begrenzt und hat kein echtes Gespür für Zwischentöne. Sie kann Sprache vereinfachen, ersetzt aber nicht das professionelle Urteilsvermögen von Forschenden – insbesondere, wenn es um Stigmatisierungen, sensible Themen oder gesellschaftliche Konfliktlinien geht. Genau hier bleibt menschliche Erfahrung unverzichtbar: Nur Forschende können Nuancen abwägen, Kontext einordnen und Verantwortung für Formulierungen übernehmen. Jede automatisierte Anpassung sollte deshalb als Vorschlag verstanden werden, der einen letzten menschlichen „Sense Check“ braucht – gerade bei wertgeladenen Themen und vulnerablen Zielgruppen.

  • Unsere Studie zeigt: Vereinfachte Survey‑Sprache ist weder Allheilmittel noch Risiko – aber ein wirksamer Hebel, um Fragebögen zugänglicher zu machen, Interviews zu verkürzen und gerade für Menschen mit geringerer Sprachsicherheit Hürden zu senken. Sie löst jedoch nicht das Grundproblem, dass viele dieser Gruppen im klassischen Online‑Panel gar nicht erst vertreten sind – hier bleiben Rekrutierung, passende Incentives und spezialisierte Panels zentrale Stellschrauben. Sprachoptimierung ist dennoch ein Gewinn für die Datenqualität: Klarere, kürzere Fragen reduzieren kognitive Belastung, verbessern das Verständnis und tragen dazu bei, die Interviewdauer im Zielkorridor zu halten – auch bei routinierten Teilnehmenden mit hoher Sprach- und Survey-Erfahrung. Dabei verstehen wir KI als leistungsstarke Sprachassistentin, nicht als Autorin unserer Fragen. Entscheidend bleibt das professionelle Urteil der Forschenden – bei der Konzeption, bei der Prüfung von Nuancen und bei der Frage, wo Verständlichkeit endet, und inhaltliche Verzerrung beginnt. Bei uns wird KI zum Werkzeug einer verantwortungsvollen, inklusiveren Marktforschung – nicht zum Ersatz für fachliche Expertise.

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